Hängematten & Schwebesessel
Hängematten und Hängesessel
Bekannt wurden die in Haiti ihren Ursprung habende Hängematte, in Deutschland um das Jahr 1530.
Das zu diesem Zeitpunkt als Hamach bzw. Hamaco bezeichnete Hängenetz, wurde zur besseren Verständlichkeit sehr bald schon zur allgemein bekannten Hängematte eingedeutscht.
Mit der Hängematte, welche meist zum Schlafen dienten, kamen später auch die Hängesessel, welche einem bequemen Sitzen dienen sollten oder auch platzsparende Entspannungsmöglichkeiten.
Speziell der Hängesessel überzeugt gerade in der heutigen Zeit, durch seinen mediterranen Charme.
Man findet ihn in vielen Zimmern, aber auch auf Terrassen, Balkonen und in Gärten.
Der Hängesessel lässt sich problemlos an der Decke befestigen, meist mit einer Ringoese, an welche ein Karabinerhaken kommt, in den dann die Hängevorrichtung der Sessel bequem eingehängt werden kann.
Aber auch an starken Ästen oder Holzkonstruktionen findet man oft die Hängesessel.
Möchte man hingegen eine Hängematte aufbauen, benötigt man hierfür nicht nur einen Aufhängepunkt, sondern zwei.
Auch Hängematten können direkt im Zimmer befestigt werden.
Eine mögliche Variante ist das Einhängen der Hängematte an zwei verschiedenen Wänden eines Raumes oder an Holzverstrebungen.
Hierfür wird in der Regel bei dem Kauf einer Hängematte schon die entsprechende Hängevorrichtung mitgeliefert.
Sollte es vorgesehen sein, die Hängematte an Zimmerwänden zu befestigen, so sollte man auf jeden Fall darauf achten, genau wie auch bei der Deckenbefestigung der Hängesessel, dass man für die Haken oder Vorrichtungen die in die Wand kommen, auch die für den Wandtyp vorgesehenen nimmt.
So unterscheidet man hierbei beispielsweise Holz, Rehgips, Putz oder auch Stein.
Es sollte hierbei nicht am falschen Ende gespart werden, da diese Vorrichtung schließlich nicht nur die Hängematte bzw. den Hängesessel trägt, sondern auch Personen.
Gerade bei Kindern sollte hierauf geachtet werden.
Denn nicht nur Erwachsenen bevorzugen die Möglichkeit, sich hierin zu schaukeln.
Es gibt gerade bei Hängematten die unterschiedlichsten Aufbauvarianten.
Sie lassen sich mit einem mitgelieferten, oder gekauftem Gestell aufbauen. Dies wird meist ineinander gesteckt und dann verschraubt.
Eine weitere Möglichkeit ist die, das Hängematten mit Schnüren an Bäumen befestigt werden.
Manche Hängematten haben den Zusatz, das man unter der Liegefläche Verstrebungen hat, welche ein Zusammenrollen der Liegefläche und im ungünstigsten Falle ein Herausfallen der Person, verhindern sollen.
Hängematten und Hängesessel findet man vorzugsweise im Gartencenter, Versandhäusern, Einrichtungshäusern, Kaufhäusern oder Fachgeschäften, welche sich hierauf spezialisiert haben. Auch im Internet findet sich ein reichhaltiges Angebot.
Sie sind schon unter 10 Euro zu bekommen, können aber auch je nach Ausführung, weit über 100 Euro gehen.
Man unterscheidet in der Regel zwischen zwei Arten von Hängematten und Sesseln.
Zum einen gibt es die aus dem Amerikanischen Raum stammende Tuchhängematte.
Diese unterscheidet sich meist in ihrer Beschaffenheit durch die Art des Tuches.
Die aus Mexiko stammende Netzhängematte findet ihre Unterschiede in der Art und Weise, wie die Matte geknüpft wurde.
Ob eng- oder grobmaschig gearbeitet wurde, oder ob dicke oder dünne Fäden genutzt wurden.
Hängematten dienen wie schon zuvor erwähnt, in den meisten Ländern am ehesten dem Wohnambiente.
In den warmen, südlichen Gefilden bieten Sie eine praktische Möglichkeit in der freien Natur die sogenannte Siesta zu halten, oder aber auch die milden Abendstunden zu genießen.
Den platzsparenden Vorteil einer Hängematte findet man vorzugsweise in der Schifffahrt.
Hier werden die Hängematten meist tagsüber eingrollt und nur zur Nachtruhe ausgepackt.
Es gibt jedoch auch Regionen und Menschengruppen, welche die Hängematten aufgrund ihres praktischen Nutzens haben.
So schützen die Hängematten durch den fehlenden Kontakt der Liegefläche zum Boden gerade bei Nutzung unter freiem Himmel vor Schmutz und Nässe, welche sich auf dem Boden befinden kann.